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Spanking – Hiebe aus Liebe vom Klaps bis zur Knute

Sexuelle Erregung und körperlicher Schmerz erzeugen bei manchen Menschen artverwandte Gefühle. Ähnliche Botenstoffe und Hormone führen zu an- und aufgeregten Zuständen. Beim Spanking wird dieser Effekt gezielt im intimen Liebesspiel genutzt. Als erotisches Spanking wird das Schlagen und Züchtigen eines Partners mit der Hand oder Schlaginstrumenten auf den Hintern und die unmittelbare Umgebung bezeichnet.

Po mit Peitsche

Bildquelle: © razoomanetu | fotolia.com

 

Wenn Du andere Körperbereiche in die Züchtigung einbeziehst, sprechen Freunde der schlagenden Praktiken von Flagellantismus. Dein Hintern oder Po oder der Deines Partners ist ein ideales Ziel für die Hiebe aus Liebe. Er verträgt Züchtigungen unterschiedlicher Härte und ist im Alltag bekleidet und verhüllt, was ein wichtiger Aspekt für Fans des Spankings darstellt.

 

Die Hand zwischen Klaps und konsequenter Rötung

Die Rolle der Hände wird in vielen sexuellen Begegnungen ein wenig übersehen. Beim Spanking sind sie das erste und wichtigste Instrument, egal ob als direkte und nackte Schlaghand gebraucht oder als filigranes Bedienungsinstrument der vielen aufregenden Schlagwerkzeuge. Auf das Hinterteil geschmetterte Handflächen sorgen beim Empfänger für wohlige Schauer. Das leichte Erröten der malträtierten Kehrseite signalisiert wachsende Durchblutung. Die Haut wird warm und wärmer. Intensität und Dauer reichen vom leichten Anwärmen bis zum Entstehen einer leuchtenden und einladenden Rotfärbung. Der besondere Reiz, wenn Haut auf Haut trifft, dient beim Spanking fast immer auch als Einstieg. Egal, welches Schlagwerkzeug oder welchen Schmerzgrad Du anstrebst, die Hand ist der ideale Einstieg und Öffner für mehr. Die Haut und Muskeln des mit der Hand bearbeiteten Pos sensibilisieren sich. Die attraktiven Rundungen strahlen Wärme nach innen und außen ab. Beste Voraussetzungen, weiter zu gehen.

 

Alltagsgegenstände vom Gürtel bis zum Teppichklopfer

Deine Hand oder die Deines Partners besitzt ihre Grenzen. Um den gewünschten Schmerzgrad zu erreichen, kann es einer Hand schnell an Ausdauer, Durchhaltevermögen und Kraft fehlen. Wie gut, dass es im Haushalt eine ganze Reihe Gegenstände gibt, die einspringen können. Im Prinzip ist alles geeignet, mit dem stumpf auf Haut geschlagen werden kann. Beliebte Klassiker sind der Kochlöffel und das Lineal. Auch Haarbürsten dienen der zauberhaften Züchtigung. Für besonders prickelnde Effekte kann statt der Rückseite auch die vordere Bürstenseite die erwartungsvolle Haut treffen. Pfannenwender, Teppichklopfer und Tischtennisschläger erweitern Dein Repertoire, um einzigartige Schmerzempfindungen hervorzurufen. Einige zweckentfremdete Schlaginstrumente erzeugen in Handhabung, Intensität und Wirkung schon eine deutlich härtere Gangart. Mit einem Gürtel wird aus dem Schlagen ein Peitschen und Pflanzenstöcke stehen Bambus- und Rohrstöcken in nichts nach. Der Tanz auf der Haut erfüllt auch höhere Ansprüche an den empfangenen Schmerz. Stärkegrad und Vehemenz verlangen allerdings Erfahrung, Dosierung, Können und ein gutes Urteilsvermögen.

Hintern im String

Bildquelle: © gadost0 | pixabay.com

 

Gerte und Rohrstock

Spanking bewegt sich immer auch an der Grenze zur Verletzung. Der von den Nerven ans Gehirn gemeldete Schmerz schüttet nicht nur Glückshormone aus. Die alarmierende und gleichzeitig anregende Reaktion dient auch der Warnung des menschlichen Organismus vor Verletzung. Dieses Spannungsfeld liefert den Kick. Es ist Aufgabe des Züchtigenden, gezielt akzeptable Verletzungsbilder zu schaffen, ohne auch nur einen Augenblick die Kontrolle zu verlieren. Blaue Flecken und Striemen sind physiologisch gesehen nicht anderes als Blutergüsse. Geschlossen und von der Haut geschützt sind sie ein moderater und teilweise extrem erwünschter Preis für die Lust am Schmerz. Aufgeplatzte und offene Wunden dürfen beim Spanking nicht entstehen. Wenn Ihr mit Gerte oder Stock hantiert, ist zuerst äußerste Zurückhaltung gefragt. Die Instrumente erzeugen traumhafte Schmerzimpulse für Liebhaber, können aber auch schnell ernsteren Schaden verursachen. Das gilt für alle Schlaginstrumente, die mit einem längeren Hebel benutzt werden. Experimentelles Annähern hält nicht nur das Risiko in Grenzen, sondern steigert die Lust am Schmerz schrittweise.

 

Paddel, Tawse und Co.

Lustgewinn durch Spanking ist lange bekannt. Sowohl aus der Geschichte als auch durch Ideen der Anhänger entstanden viele Schlaginstrumente. Da die Lust am Schmerz sehr individuell empfunden wird, ist Ausprobieren und Experimentieren ein grundlegendes Element der Vorliebe. Mit einem Holz- oder Lederpaddel lassen sich großflächigere Schlagflächen wie mit einem Sportschläger erzeugen. Löcher in der Schlagfläche sorgen für gleichmäßigen Aufschlag. Eine Tawse besteht aus einem Handgriff, an dem zwei Lederbänder als Schlagzungen befestigt sind. Sie wird bei ähnlicher Schmerzintensität gerne als Stockalternative benutzt, da sie auch bei sehr häufiger Verwendung keine Hautverletzungen verursacht. Die Klopfpeitsche, auch als Martinet bezeichnet, ähnelt der Tawse in Aufbau, Form und Größe. Statt der Lederzungen sind an ihr zehn bis zwanzig schmale Lederriemen befestigt. Sie stellt ein wenig die Kleinform der berüchtigten echten mehrschwänzigen Peitsche dar.

 

Peitsche und Kabel

Beim Spanking dreht sich alles um die Verbindung von Lust und Schmerz. Menschen empfinden Anregung und Aufregung sehr unterschiedlich. Was beim Einen leidenschaftlichste Gefühle weckt, lässt einen anderen vollkommen kalt. Beim Spanking ist es genauso. Der erwünschte Grad des gefühlten Schmerzes kann höher oder niedriger liegen. Im Laufe des Spankinglebens entstehen oft auch Steigerungswünsche. Im oberen und höchsten Schmerzbereich sind Kabel und Peitschen angesiedelt. Im Spanking können sie als Königsdisziplin bezeichnet werden. Sie liefern die beeindruckendsten und intensivsten vorstellbaren Schmerz- und Lustempfindungen. Im Gebrauch müssen sie beherrscht werden, um auf einem schmalen Grat höchste Lust ohne gesundheitliche Schäden zu bereiten. Erfahrene Spankingfreunde schwören auf das Beißen, Brennen, Reißen und Ziehen, das Kabel und Peitsche hervorrufen. Es gibt allerdings klare Grenzen, die Anatomie und körperliche Belastbarkeit ziehen. Wer sie beherrscht, kann beim Spanking das höchste Lustglück erfahren, dass durch Schmerz entstehen kann.

 

Gesundheit, Spuren und Striemen

Freunde und Liebhaber des erotischen Spankings leben ihre Vorliebe auf sehr unterschiedliche Arten aus. Für manche ist es Teil des intimen Liebesspiels und wird mit Geschlechtsverkehr oder anderen sexuellen Handlungen kombiniert. Andere sind lediglich auf den Lustgewinn durch Schmerz erpicht und brauchen nicht zwingend begleitenden Sex. Spanking wird nicht von allen Schmerzfreunden als BDSM-Spielart gesehen, sondern wird als unabhängige eigenständige Spielart wahrgenommen. Verbreitet ist auch eine Kombination mit anderen Praktiken wie Fesseln und Machtspielen zwischen Dominanz und Unterwürfigkeit. Ein wichtiger Aspekt der Spankingfreunde ist neben dem akuten Schmerz das Ergebnis der "schlagenden Verbindung". Viele Gezüchtigte sind ausgesprochen stolz auf die Spuren ihrer Züchtigung. Striemen werden wie Körperschmuck getragen und als anregendes Symbol wahrgenommen. Die Zwangsläufigkeit von körperlichen Spuren verlangt von Spankingpartnern auch Aufmerksamkeit bezüglich des alltäglichen Lebens. Sowohl das Sitzvermögen als auch leichtes Ankleiden bei sommerlichen Temperaturen stellt einige planerische Herausforderungen an die Spielstunden zwischen Lust und Schmerz

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